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Lactuflor 1000 Ml Lösung Zum Einnehmen

Lactuflor 1000 Ml Lösung Zum Einnehmen

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Durchfall & VerstopfungMip Pharma
PZN
03512048
Darreichung
Lösung
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Galactose Lactulose Fruktose Milchsäure Verstopfungen Durchfall Lebererkrankung Leber Verdauung Darmträgheit Leberzirrhose Magen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produktbeschreibung

Lactuflor Lösung zum EinnehmenLactuflor enthält den Wirkstoff Lactulose, ein Abführmittel, das gezielt im Dickdarm wirkt. Die Lösung wird im Dünndarm nicht verdaut und gelangt unverändert in den Dickdarm, wo sie von Darmbakterien zu Säuren abgebaut wird. Dadurch wird Wasser im Dickdarm zurückgehalten, das Stuhlvolumen nimmt zu und der natürliche Entleerungsreiz wird ausgelöst.

Lactuflor wird zur Behandlung von Verstopfung eingesetzt, wenn ballaststoffreiche Ernährung und allgemeine Maßnahmen nicht ausreichen oder ein erleichterter Stuhlgang notwendig ist. Zusätzlich wird Lactulose in hohen Dosen zur Vorbeugung und Behandlung von Störungen der Gehirnfunktion bei chronischen Lebererkrankungen (portokavale Enzephalopathie) angewendet. Das Arzneimittel kann während Schwangerschaft und Stillzeit nach Rücksprache angewendet werden und beeinflusst die Verkehrstüchtigkeit in der Regel nicht.Anwendung und EinnahmeLactuflor wird mithilfe des beiliegenden Messbechers dosiert und als Lösung zum Einnehmen verwendet. Die abgemessene Menge kann unverdünnt eingenommen oder mit Wasser, warmen Getränken wie Kaffee oder Tee gemischt bzw.

in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt werden. Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten möglich, bei einmaliger Dosierung zur Verstopfungsbehandlung bietet sich die Einnahme morgens nach dem Frühstück an. Die Dosierung richtet sich nach dem Anwendungsgebiet und sollte so angepasst werden, dass ein weicher Stuhl entsteht; bei Verstopfung unterscheiden sich die Mengen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder je nach Alter.

Bei portokavaler Enzephalopathie wird die Dosis so eingestellt, dass täglich 2–3 weiche Stühle erreicht werden. Die Wirkung kann je nach Person und Dosis nach 2–10 Stunden einsetzen, manchmal dauert es 1–2 Tage bis zum ersten Stuhlgang. Nehmen Sie Lactuflor immer genau nach Anweisung der Packungsbeilage bzw. nach ärztlicher Empfehlung ein.Wichtige VorsichtsmaßnahmenLactuflor darf nicht eingenommen werden, wenn ein Darmverschluss vorliegt, bei Galactose-Unverträglichkeit oder wenn eine Allergie gegen Lactulose bzw.

die in der Packungsbeilage genannten Bestandteile besteht. Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sowie bei Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes (Elektrolythaushalt). Bei länger bestehenden Verstopfungsbeschwerden sollte vor Therapiebeginn eine ärztliche Abklärung erfolgen, um ernstere Erkrankungen auszuschließen.

Bei Säuglingen und Kleinkindern ist vor der Anwendung Rücksprache mit einer Arztpraxis erforderlich, da eine vererbte Fructose-Unverträglichkeit möglicherweise noch nicht erkannt wurde. Diabetiker und Personen mit Störungen der Kohlenhydratverwertung sollten Lactuflor nur nach Rücksprache mit der Arztpraxis einnehmen, da 1 Messbecher (30 ml) bis zu 7,8 g verdauliche Kohlenhydrate (max. 0,65 BE) enthält. Bei Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Wasser- und Elektrolytverluste auftreten, die ärztlich behandelt werden müssen.

Wenn Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Hautausschlag oder allergische Reaktionen auftreten, wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.Wechselwirkungen und besondere HinweiseBei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel sollten Sie Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke informieren, da Lactuflor den Kaliumverlust durch bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika), Nebennierenrinden-Hormone (Kortikosteroide) und das gegen Pilze eingesetzte Amphotericin B verstärken kann. Ein Kaliummangel kann die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden wie Digitoxin erhöhen. Wird Lactuflor in hoch dosierter Form, insbesondere bei portokavaler Enzephalopathie, angewendet, ist eine sorgfältige ärztliche Kontrolle sinnvoll.

Bei Auftreten von Durchfall unter meist hoher Dosierung kann eine Dosisreduktion notwendig sein und Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts müssen gegebenenfalls ausgeglichen werden. Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung wie empfohlen fort. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Arztpraxis oder Ihrer Apotheke ab, da sich das Krankheitsbild sonst wieder verschlechtern kann.

Daten vom 7.1.2026

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