Hilfe zum Preisvergleich
Mo-Fr von 10-17 Uhr
+49 1577 89 56 278
Vitalityfit Logo
Rezeptfreie Medikamente kaufen: Der große Ratgeber
Abnehmen & DiätAbnehmen & Diät
AllergieAllergie
ArzneimittelArzneimittel
AtemwegeAtemwege
Augen, Ohren & NaseAugen, Ohren & Nase
DiabetesDiabetes
ErkältungErkältung
Ernährung & LifestyleErnährung & Lifestyle
Familie & KinderFamilie & Kinder
Fitness & AktivitätFitness & Aktivität
FrauFrau
Haut, Haare & NägelHaut, Haare & Nägel
Herz, Kreislauf & GefäßeHerz, Kreislauf & Gefäße
Homöopathie & NaturheilkundeHomöopathie & Naturheilkunde
ImmunsystemImmunsystem
Kosmetik & PflegeKosmetik & Pflege
Magen, Darm & VerdauungMagen, Darm & Verdauung
MannMann
Mund & RachenMund & Rachen
Muskeln, Knochen & GelenkeMuskeln, Knochen & Gelenke
NahrungsergänzungsmittelNahrungsergänzungsmittel
Nerven & EntspannungNerven & Entspannung
Nieren, Harnwege & BlaseNieren, Harnwege & Blase
PraxisbedarfPraxisbedarf
RauchentwöhnungRauchentwöhnung
SchmerzmittelSchmerzmittel
SexualitätSexualität
TiereTiere
Vegane ProdukteVegane Produkte
WellnessWellness

Rezeptfreie Medikamente kaufen: Der große Ratgeber

· 12 Min.

Schnell, sicher und günstig rezeptfreie Medikamente kaufen? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Definition: Rezeptfreie Medikamente sind ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Sie unterteilen sich in apothekenpflichtige (z. B. Ibuprofen bis 400 mg) und freiverkäufliche Produkte (z. B. Vitamine).
  • Bezugsquellen: Lokale Apotheken, Online-Apotheken und Drogerien sind die Hauptoptionen. Online-Apotheken bieten oft bis zu 80 % günstigere Preise.
  • Risiken: Wechselwirkungen und Fälschungen sind mögliche Gefahren. Achten Sie auf das EU-Sicherheitslogo und konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Apotheker.
  • Preisvergleich: Plattformen wie Vitalityfit helfen, die besten Angebote zu finden.
  • Sichere Anwendung: Lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig, beachten Sie Dosierungen und lagern Sie Medikamente richtig.

Fazit: Informierte Entscheidungen sparen Zeit, Geld und schützen Ihre Gesundheit. Ob online oder vor Ort – der richtige Umgang mit rezeptfreien Medikamenten macht den Unterschied.

DIESE Medikamente müssen Sie haben (zu Hause) ⚠️ für Notfälle und im Alltag

Der deutsche Markt für rezeptfreie Medikamente

::: @figure Vergleich: Lokale Apotheke vs. Online-Apotheke vs. Drogerie - Kaufoptionen für rezeptfreie Medikamente{Vergleich: Lokale Apotheke vs. Online-Apotheke vs. Drogerie - Kaufoptionen für rezeptfreie Medikamente}

Deutsche Vorschriften und Gesetze

Schauen wir uns die rechtlichen Rahmenbedingungen für rezeptfreie Medikamente in Deutschland genauer an.

Das Arzneimittelgesetz (AMG) regelt den Verkauf von Medikamenten hierzulande. Beispielsweise sind Ibuprofen bis 400 mg und Paracetamol apothekenpflichtig. Das bedeutet, sie dürfen ausschließlich in lizenzierten Apotheken verkauft werden. Dort sind Apotheker gesetzlich verpflichtet, Kunden über Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu informieren. Selbstbedienung ist bei diesen Produkten nicht erlaubt.

„Aus Sicherheitsgründen werden OTC-Medikamente nur in Apotheken unter der Aufsicht eines Apothekers als qualifizierter Gesundheitsfachkraft verkauft." – ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände)

Freiverkäufliche Produkte wie Vitamine, Hustenbonbons oder Arzneitees hingegen können auch in Drogerien und Supermärkten erworben werden. Verkäufer in diesen Geschäften müssen allerdings über nachweisbare Fachkenntnisse verfügen, beispielsweise durch ein IHK-Zertifikat. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, dürfen Apotheker in Deutschland nur eine Hauptapotheke und maximal drei Filialen betreiben.

Wo Sie rezeptfreie Medikamente kaufen können

In Deutschland stehen Ihnen drei Hauptoptionen für den Kauf rezeptfreier Medikamente zur Verfügung: lokale Apotheken, Online-Apotheken und Drogerien.

Lokale Apotheken, die am roten „A"-Logo erkennbar sind, bieten nicht nur persönliche Beratung, sondern oft auch einen 24-Stunden-Notdienst.

Online-Apotheken werden immer beliebter – rund 50 % der deutschen Internetnutzer bestellen ihre Medikamente mittlerweile online [5]. Ein Vorteil: Die Preise sind dort häufig etwa 20 % günstiger [9] als in stationären Apotheken.

KaufoptionVerschreibungspflichtigApothekenpflichtigFreiverkäuflichBeratungVerfügbarkeit
Lokale ApothekeJaJaJaPersönlichSofort (inkl. Notdienst)
Online-ApothekeJa (E-Rezept)JaJaTelefon, E-Mail, Chat1–3 Werktage
DrogerieNeinNeinJaBegrenztSofort (während Öffnungszeiten)

Für verschreibungspflichtige Medikamente gilt in allen Apotheken einheitliche Preisbindung – geregelt durch die Arzneimittelpreisverordnung. Apothekenpflichtige und freiverkäufliche Produkte unterliegen hingegen keiner Preisbindung. Ein Preisvergleich kann sich also lohnen.

Qualitätsprodukte erkennen

In Deutschland ist der Begriff „Apotheke" gesetzlich geschützt. Nur offiziell lizenzierte Betriebe, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überwacht werden, dürfen diesen Titel tragen. Beim Online-Kauf zeigt das EU-Sicherheitslogo an, ob es sich um eine legale Apotheke handelt. Ein Klick auf das Logo führt direkt zum offiziellen Register des BfArM.

Achten Sie beim Kauf immer auf die Originalverpackung sowie eine deutsche Packungsbeilage. Produkte ohne klare Kennzeichnung sollten Sie meiden, da diese gefälscht sein könnten. Solche Fälschungen können gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe oder falsche Dosierungen enthalten [1] [5]. Wenn Sie unsicher sind, nutzen Sie die Beratung Ihres Apothekers. Dieser kann auch Wechselwirkungen kostenlos prüfen.

Für einen schnellen Preisvergleich empfiehlt sich die Nutzung von Plattformen wie Vitalityfit. So können Sie identische Produkte zu günstigeren Konditionen finden und dabei sparen.

Die richtigen rezeptfreien Medikamente auswählen

Medikamente passend zu Ihren Symptomen wählen

Um das richtige Medikament zu finden, sollten Sie Ihre Beschwerden genau analysieren und gezielt behandeln. Ibuprofen bis 400 mg ist ideal, wenn Entzündungen gelindert werden müssen. Paracetamol hingegen ist eine gute Wahl, wenn Sie keine entzündungshemmende Wirkung benötigen oder auf NSAIDs verzichten müssen [4]. Bei Allergien können Wirkstoffe wie Loratadin oder Cetirizin helfen, die in Apotheken erhältlich sind [6]. Erkältungssymptome lassen sich mit abschwellenden Nasensprays, hustenlösenden Mitteln oder auch Arzneitees behandeln.

Ein Blick in den Abschnitt „Anwendungsgebiete“ der Packungsbeilage gibt Ihnen Klarheit darüber, für welche Beschwerden das Medikament geeignet ist. Verwenden Sie es ausschließlich für die dort genannten Symptome, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes empfohlen [10]. Wenn Sie mehrere Beschwerden gleichzeitig lindern möchten, lassen Sie sich in der Apotheke zu möglichen Wechselwirkungen beraten – dort erhalten Sie umfassende Unterstützung.

Nachdem Sie das passende Medikament gefunden haben, erfahren Sie im nächsten Abschnitt, worauf Sie bei Dosierungen und Kombinationen achten sollten.

Wirkstoffe und Dosierungen verstehen

Richten Sie sich bei der Auswahl eines Produkts nach dem Wirkstoff, nicht nach der Marke. Ibuprofen bleibt Ibuprofen, egal ob es von ratiopharm, Hexal oder einem anderen Anbieter stammt. In Deutschland ist Ibuprofen rezeptfrei nur bis zu einer Dosierung von 400 mg pro Tablette erhältlich. Für höhere Dosierungen benötigen Sie ein Rezept [6].

Seien Sie besonders vorsichtig bei Kombinationspräparaten. Produkte wie Synofen enthalten beispielsweise sowohl Paracetamol als auch Ibuprofen [4]. Überprüfen Sie die Inhaltsstoffe, um eine versehentliche doppelte Einnahme eines Wirkstoffs zu vermeiden – etwa durch die Kombination eines Erkältungsmittels mit einem separaten Schmerzmittel, die beide Paracetamol enthalten können [10]. Beachten Sie außerdem, dass sich die Dosierungsempfehlungen je nach Altersgruppe stark unterscheiden. Die Gebrauchsanweisung gibt Ihnen hier wichtige Hinweise [10].

Wenn Sie Geld sparen möchten, nutzen Sie Preisvergleichsangebote wie die von Vitalityfit. Da die Preise für rezeptfreie Medikamente in Deutschland nicht festgelegt sind, können sie je nach Anbieter stark variieren [3].

Denken Sie daran: Die richtige Dosierung sorgt für mehr Sicherheit, doch auch rezeptfreie Medikamente bergen Risiken.

Nebenwirkungen und Risiken

Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker über alle Medikamente, die Sie einnehmen, um mögliche Risiken und Wechselwirkungen zu minimieren [1] [6]. Selbst frei verkäufliche Präparate können unerwartete Interaktionen verursachen.

Falls Sie fünf oder mehr verschreibungspflichtige Medikamente regelmäßig einnehmen, haben Sie Anspruch auf eine kostenlose jährliche Medikationsanalyse in Ihrer Apotheke. Dabei wird geprüft, ob Ihre rezeptfreien Medikamente mit Ihrer bestehenden Therapie kompatibel sind [3]. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten besonders vorsichtig sein – beispielsweise sind einige Antihistaminika für Personen mit Atemwegserkrankungen wie Emphysem ungeeignet [10].

Wenn Ihre Symptome anhalten, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen [1]. Nutzen Sie keine Medikamente nach Ablauf des Verfallsdatums und achten Sie darauf, dass die Verpackung beim Kauf unbeschädigt ist [10].

Online vs. In-Store Purchases

Online-Apotheken

Rund die Hälfte der deutschen Internetnutzer bestellt ihre Medikamente inzwischen online [7]. Der Grund? Online-Apotheken können durch geringere Betriebskosten oft deutliche Preisvorteile bieten [7]. Ein Beispiel: Eine Packung Ibuprofen 400 mg (50 Tabletten) kostet online teilweise nur 2,33 €, während der Standardpreis bei 11,84 € liegt – eine Ersparnis von bis zu 80 % [11].

Die Möglichkeit, rund um die Uhr zu bestellen, ist besonders praktisch für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität [7]. Viele bekannte Online-Apotheken bieten zudem zuverlässige Lieferungen und qualifizierte Beratung an [7]. Achten Sie dabei immer auf das EU-Sicherheitslogo, um sicherzustellen, dass es sich um eine seriöse Apotheke handelt [1][7].

Ein weiterer Pluspunkt: Seriöse Anbieter speichern Ihre Bestelldaten gesetzlich vorgeschrieben mindestens sechs Monate. Dadurch können sie automatisch auf potenzielle Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten hinweisen [7]. Zusätzlich bieten viele Plattformen Beratung per Telefon, E-Mail oder Chat durch geschultes Fachpersonal an [7]. Aber es gibt auch Nachteile: Die Lieferung dauert in der Regel ein paar Werktage, was Online-Bestellungen für akute Beschwerden ungeeignet macht [7]. Zudem fallen Versandkosten von etwa 4,50 € an, sofern der Mindestbestellwert von 40 € nicht erreicht wird [12].

Im Gegensatz dazu punkten lokale Apotheken mit sofortiger Verfügbarkeit.

Lokale Apotheken und Drogerien

Der größte Vorteil einer Apotheke vor Ort ist die sofortige Verfügbarkeit. Ob bei akuten Schmerzen oder Erkältungssymptomen – Sie können das benötigte Medikament innerhalb weniger Minuten mitnehmen [8]. Hinzu kommt die persönliche Beratung durch erfahrene Apotheker, die Sie bei der Auswahl unterstützen, Dosierungen erklären und auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen [8].

„Gesundheitsversorgung ist kein gewöhnliches Geschäft. Wir tragen eine ernsthafte Verantwortung für die Gesundheit der Menschen." – Christian Splett, Sprecher des Bundesverbands Deutscher Apothekerverbände (ABDA) [13]

Auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind Medikamente erhältlich: Dank des Systems der Notdienst-Apotheken können Sie auch nachts, an Sonn- und Feiertagen versorgt werden [8]. Allerdings fällt hier ein Aufschlag von etwa 2,50 € für den Service an [6]. Ein Nachteil lokaler Apotheken sind die tendenziell höheren Preise für rezeptfreie Medikamente, da die Betriebskosten höher sind [7][2].

Während lokale Apotheken schnelle Hilfe bieten, lohnt sich online oft der Blick auf die Preise.

Die besten Preise finden

Ein Preisvergleich zahlt sich aus – online finden Sie oft deutliche Rabatte [6][2]. Mit Plattformen wie Vitalityfit können Sie die Angebote verschiedener Online-Apotheken vergleichen und dabei Rabatte von 50 % bis 80 % entdecken [11]. Ein Beispiel: Pantoprazol 20 mg (14 Tabletten) kostet online nur 2,27 € statt 7,97 € – eine Ersparnis von 72 % [11].

Ein Tipp: Bündeln Sie mehrere Produkte, um den Mindestbestellwert von 40 € zu erreichen und so die Versandkosten (ca. 4,50 €) zu sparen [12]. Nutzen Sie außerdem Funktionen wie den Merkzettel von Vitalityfit, um Produkte zu sammeln und gezielt bei der günstigsten Apotheke zu bestellen. Für akute Fälle bleibt die Apotheke vor Ort dennoch die bessere Wahl – hier zahlen Sie zwar mehr, erhalten aber sofortige Hilfe und eine fachkundige Beratung [8].

Sichere Anwendung rezeptfreier Medikamente

Die Anleitung befolgen

Die Packungsbeilage ist Ihr bester Freund, wenn es um die sichere Anwendung von Medikamenten geht. Sie liefert wichtige Informationen über den Wirkstoff, die Anwendungsgebiete, Warnhinweise und die richtige Dosierung [14][16].

Der Abschnitt „Wirkstoff" beschreibt die aktive Substanz und die Menge pro Dosis [14][16]. Unter „Anwendungsgebiete" erfahren Sie, welche Beschwerden das Medikament lindern soll [14][15]. Der Bereich „Warnhinweise" klärt, wann Sie das Mittel nicht verwenden sollten, welche Wechselwirkungen auftreten können und wann ein Arztbesuch notwendig ist – etwa bei Schwangerschaft oder chronischen Krankheiten [14][16]. Die „Dosierungsanleitung" erklärt, wie viel Sie nehmen dürfen, wie oft und über welchen Zeitraum [14].

„Es ist nicht sicher, ein Medikament einzunehmen, wann immer Sie das Gefühl haben, es zu brauchen – egal ob Tablette, Creme oder Hustensaft. Sie müssen die maximale Tagesmenge kennen." – Joanne Doyle Petrongolo, Apothekerin [17]

Ein häufiger Fehler ist, denselben Wirkstoff aus verschiedenen Präparaten zu kombinieren – etwa Paracetamol in Schmerztabletten und Erkältungsmitteln [18]. Überprüfen Sie deshalb immer die Wirkstoffe aller Medikamente, die Sie einnehmen. Bei flüssigen Präparaten verwenden Sie nur die mitgelieferte Dosierspritze oder den Messbecher – Haushaltslöffel sind ungenau [15][18].

Fehlt ein Verfallsdatum auf der Packung, gilt das Medikament normalerweise drei Jahre nach Kauf als abgelaufen [14]. Diese Hinweise helfen Ihnen, rezeptfreie Medikamente sicher anzuwenden und bereiten Sie darauf vor, im Zweifel professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wann Sie professionellen Rat einholen sollten

Neben der sorgfältigen Beachtung der Packungsbeilage ist es wichtig, bei Unsicherheiten frühzeitig Experten zu konsultieren. Wenden Sie sich an einen Apotheker oder Arzt, wenn Symptome unklar sind, länger anhalten oder wiederholt auftreten [19]. Besonders für ältere Menschen kann das entscheidend sein: In Deutschland treten unerwünschte Wirkungen rezeptfreier Medikamente am häufigsten bei Frauen zwischen 70 und 79 Jahren sowie Männern zwischen 60 und 69 Jahren auf [19].

Eine Multicenterstudie aus März 2023 untersuchte 6.887 Krankenhauseinweisungen aufgrund von Nebenwirkungen. Bei 266 Patienten (3,9 %) war Selbstmedikation beteiligt, und in 143 Fällen (53,8 %) standen rezeptfreie Medikamente im Mittelpunkt. Eine besonders riskante Kombination war Aspirin aus der Apotheke zusammen mit verschreibungspflichtigem Diclofenac – diese Wechselwirkung wurde bei 102 Patienten (38,3 %) festgestellt [19].

Teilen Sie Ihrem Apotheker immer mit, welche anderen Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder wie viel Alkohol Sie konsumieren, da dies die Wirkung beeinflussen oder Wechselwirkungen hervorrufen kann [19][6]. Wenn Sie regelmäßig fünf oder mehr verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, können Sie in Deutschland einmal jährlich eine kostenlose Medikationsanalyse in der Apotheke durchführen lassen. Dabei werden auch mögliche Wechselwirkungen mit rezeptfreien Präparaten geprüft [3].

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten finden Sie über das Notdienst-System eine geöffnete Apotheke oder wählen die 116 117 für nicht lebensbedrohliche medizinische Notfälle [6]. Neben der richtigen Einnahme ist auch die korrekte Lagerung Ihrer Medikamente entscheidend.

Lagerung und Handhabung

Medikamente reagieren empfindlich auf Hitze, Licht, Luft und Feuchtigkeit [20]. Lagern Sie sie daher an kühlen, trockenen Orten, zum Beispiel in einem Schrank, der weit entfernt von Herd, Spüle oder anderen Wärmequellen steht [20]. Trotz des Begriffs „Hausapotheke" ist das Badezimmer ungeeignet: Die Feuchtigkeit und Wärme durch Dusche und Waschbecken können Medikamente schneller verderben lassen [20].

Halten Sie Arzneimittel immer in ihrer Originalverpackung, damit Sie die Dosierungsanleitung parat haben und Verwechslungen vermeiden [20][21]. Entfernen Sie nach dem ersten Öffnen die Watte aus Medikamentenfläschchen, da sie Feuchtigkeit anzieht [20]. Aspirin beispielsweise zerfällt bei Hitze und Feuchtigkeit in Essig und Salicylsäure, was den Magen reizen kann [20].

Überprüfen Sie regelmäßig das Verfallsdatum und entsorgen Sie Medikamente, die ihre Farbe, Konsistenz oder ihren Geruch verändert haben oder bei denen Tabletten rissig, abgesplittert oder zusammengeklebt sind [20]. Bringen Sie ungenutzte oder abgelaufene Medikamente zur Apotheke, wo sie fachgerecht entsorgt werden [20]. Bewahren Sie Arzneimittel außerdem stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf, am besten in einem Schrank mit Kindersicherung [20].

Fazit

Der Kauf von rezeptfreien Medikamenten ist mehr als nur eine spontane Entscheidung. Die richtige Wahl, sichere Anwendung und gut informierte Entscheidungen sind entscheidend, um Ihre Gesundheit zu schützen und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen apothekenpflichtigen und frei verkäuflichen Produkten zu kennen, die Wirkstoffe und Dosierungen genau zu prüfen und bei Unsicherheiten auf die Expertise von Apothekern zurückzugreifen – besonders, wenn Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich sind. Diese Schritte sind die Basis für eine sichere und effektive Selbstmedikation.

Die Preise für rezeptfreie Medikamente können stark variieren. Ein Beispiel: Eine Packung Ibuprofen 400 mg mit 50 Tabletten kostet zwischen 2,33 € und 11,84 € [11]. Während verschreibungspflichtige Arzneimittel überall in Deutschland denselben Preis haben, unterscheiden sich die Preise für OTC-Produkte je nach Apotheke erheblich [2][3]. Plattformen wie Vitalityfit helfen Ihnen, diese Unterschiede zu erkennen und das beste Angebot zu finden.

Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen: Bestellen Sie Medikamente online ausschließlich bei lizenzierten Anbietern, die das klickbare EU-Sicherheitslogo führen [1][7]. Bereits rund 50 % der deutschen Internetnutzer kaufen Medikamente online [7], doch Vorsicht vor Fälschungen ist geboten. Achten Sie zudem auf das Verfallsdatum, lagern Sie Medikamente sachgemäß und lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig. So stellen Sie sicher, dass Sie bestens versorgt sind.

Kombinieren Sie die Vorteile von Online-Apotheken und lokalen Apotheken: Online-Apotheken punkten mit günstigen Preisen und bequemer Lieferung, während lokale Apotheken durch persönliche Beratung und schnelle Verfügbarkeit überzeugen. Wenn Sie fünf oder mehr verschreibungspflichtige Medikamente nehmen, haben Sie zudem Anspruch auf eine kostenlose Medikationsanalyse pro Jahr [3].

FAQs

Wie kann ich beim Online-Kauf sicherstellen, dass Medikamente echt und sicher sind?

Um sicherzustellen, dass Sie sichere und seriöse Medikamente online kaufen, sollten Sie überprüfen, ob der Anbieter im deutschen BfArM-Register für Online-Medikamenten-Händler gelistet ist. Ein weiterer wichtiger Hinweis: Die Website sollte das EU-Sicherheitslogo gut sichtbar tragen. Außerdem lohnt es sich, die Kontaktdaten und die Internetadresse genau anzusehen – sie sollten professionell und vertrauenswürdig wirken.

Bestellen Sie ausschließlich bei registrierten Anbietern. Nur diese können garantieren, dass die Medikamente geprüft und sicher sind. Falls Sie unsicher sind, vergleichen Sie die Angaben des Händlers mit den offiziellen Informationen im BfArM-Register. So minimieren Sie das Risiko, gefälschte Produkte zu erhalten.

Welche Gefahren können bei der Einnahme von rezeptfreien Medikamenten auftreten?

Die Einnahme von rezeptfreien Medikamenten kann mit Risiken verbunden sein, besonders wenn sie nicht korrekt angewendet werden. Mögliche Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sogar Überdosierungen sind keine Seltenheit. Diese Gefahren steigen, wenn die empfohlene Höchstdosis überschritten wird oder bestehende gesundheitliche Probleme nicht beachtet werden.

Um solche Risiken zu vermeiden, ist es wichtig, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die angegebenen Dosierungshinweise genau zu befolgen. Bei Unsicherheiten oder Fragen hilft ein Gespräch mit einer Apothekerin oder einem Apotheker weiter. Das gilt insbesondere, wenn Sie an chronischen Erkrankungen leiden oder regelmäßig andere Medikamente einnehmen.

Wie kann ich rezeptfreie Medikamente zum besten Preis kaufen?

Um beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten Geld zu sparen, lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Schauen Sie sich sowohl in lokalen Apotheken als auch bei vertrauenswürdigen Online-Anbietern um. Besonders Versandapotheken locken häufig mit Rabatten, vor allem bei größeren Bestellmengen.

Ein weiterer Tipp: Halten Sie Ausschau nach Sonderaktionen, Rabattaktionen oder Treueprogrammen, die von einigen Apotheken angeboten werden. Auch der Griff zu Generika kann eine clevere Sparmöglichkeit sein. Diese enthalten denselben Wirkstoff wie Markenprodukte, sind aber oft deutlich günstiger. Wichtig ist jedoch, immer auf die Qualität zu achten und nur bei seriösen Anbietern zu kaufen, um sicherzustellen, dass die Medikamente sicher und wirksam sind.

Apothekenpreise
Hausapotheke
Ratgeber
rezeptfreie Medikamente
OTC
Online-Apotheke
Apothekenpflichtig
Preisvergleich
Wechselwirkungen
Dieser Artikel dient der Marktübersicht und ersetzt keine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder an Ihre Apotheke.
Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben im jeweiligen Shop. Vitalityfit erhält bei einigen Links eine Provision – für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Eugen Petrosean

Eugen Petrosean|Vitalityfit Redaktion

Vergleicht täglich Angebote von über 50 Versandapotheken, damit Sie beim Kauf sparen.

Mehr erfahren →
Top-Ratgeber