
Natürliche Erkältungsmittel: Top 8 Hausmittel
Schnupfen, Husten, Halskratzen? Diese Hausmittel können helfen! Erkältungen sind lästig, aber oft harmlos. Mit einfachen Mitteln lassen sich Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder verstopfte Nasen lindern – ganz ohne Medikamente. Hier sind die besten Tipps:
- Honig: Beruhigt Hals und lindert Husten.
- Flüssigkeit: Viel trinken, um Schleim zu lösen.
- Salzwasser: Gurgeln gegen Halsschmerzen.
- Dampfinhalation: Befreit die Nase.
- Vitamin C: Stärkt die Abwehrkräfte.
- Ingwer: Wirkt entzündungshemmend.
- Warme Fußbäder: Fördern die Durchblutung.
- Hühnersuppe: Unterstützt den Heilungsprozess.
Diese Mittel sind einfach, günstig und unterstützen den Körper bei der Selbstheilung. Mehr Details und Anwendungstipps folgen im Artikel.

Erkältung schnell loswerden: Top 5 Hausmittel | Dr. Johannes Wimmer

1. Honig
Honig kann Erkältungssymptome lindern, dank seiner antimikrobiellen Eigenschaften. Er hilft dem Körper, Infektionen zu bekämpfen, und beruhigt gereizte Hals- und Rachenschleimhäute [2][7].
Besonders bei Husten hat sich Honig als effektiv erwiesen. Eine Analyse von 14 Studien mit etwa 1.800 Teilnehmern zeigt, dass Honig sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität von Husten besser reduziert als viele herkömmliche Medikamente [7].
"Honig schien die Symptome zu verbessern (insbesondere Hustenhäufigkeit und -schwere) und verkürzte in einigen Fällen die Symptomdauer um ein bis zwei Tage." – Harvard Health Publishing [7]
Für Erwachsene wird empfohlen, alle zwei Stunden ½ bis 1 Teelöffel Honig einzunehmen, mit einer maximalen Tagesdosis von 10 Teelöffeln [2]. Besonders Buchweizenhonig hat in Studien gezeigt, dass er die Schlafqualität bei Kindern verbessern kann [4].
Honig kann pur genossen, in warmen Getränken aufgelöst oder in Kombination mit anderen Zutaten verwendet werden. Ein Beispiel ist „Knoblauch-Honig“: Dazu werden 6 geriebene Knoblauchzehen mit ¼ Tasse rohem Honig vermischt. Davon nimmt man zweimal täglich je 1 Esslöffel ein [2]. Für die besten Ergebnisse empfiehlt sich roher, regionaler Honig, idealerweise vom Bauernmarkt oder aus dem Bioladen [2].
Wichtiger Hinweis: Honig darf niemals an Kinder unter 1 Jahr gegeben werden, da ein Risiko für Säuglingsbotulismus besteht [2][4][6]. Personen mit bekannten Allergien sollten vor der Anwendung von Honig oder anderen Bienenprodukten einen Allergietest durchführen lassen [8].
2. Ausreichend Flüssigkeit trinken
Unser Körper besteht zu etwa 60 % aus Wasser, weshalb es gerade bei einer Erkältung wichtig ist, genügend zu trinken. Durch Niesen, eine laufende Nase und die Produktion von Schleim verliert der Körper viel Flüssigkeit. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gleicht diese Verluste aus und hilft, den Schleim zu verdünnen, was die Atemwege entlastet und das Atmen erleichtert[10][11].
Die U.S. National Academies empfehlen Männern eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von 3,7 Litern und Frauen 2,7 Litern[10]. Bei einer Erkältung kann es sinnvoll sein, kleinere Mengen in kurzen Abständen zu trinken – beispielsweise alle 30 Minuten etwa 60 ml Tee[2]. Ein guter Anhaltspunkt für ausreichende Hydration ist die Farbe des Urins: blassgelb oder farblos deutet darauf hin, dass Sie genug trinken[10].
Warme Getränke wie Ingwer-Kräutertee können entzündungshemmend wirken, während Pfefferminztee hilft, den Schleim zu lösen[2]. Klare Brühen sind nicht nur eine gute Flüssigkeitsquelle, sondern liefern auch Kalorien und können entzündungshemmend wirken[2]. Wasser mit einem Spritzer Zitrone versorgt den Körper zusätzlich mit Vitamin C[2].
Vermeiden Sie jedoch Alkohol, koffeinhaltige Getränke und zuckerhaltige Limonaden. Diese können den Körper dehydrieren und den Hals zusätzlich reizen[9][12].
Falls das Schlucken schmerzt, kann das Lutschen von Eiswürfeln eine gute Alternative sein. Es beruhigt den Hals und sorgt gleichzeitig für Flüssigkeitszufuhr[11].
3. Gurgeln mit Salzwasser
Das Gurgeln mit Salzwasser gehört zu den klassischen Hausmitteln bei Halsschmerzen und Erkältungen. Durch den osmotischen Effekt wird überschüssige Flüssigkeit aus dem entzündeten Gewebe im Rachen gezogen, wodurch Schwellungen abklingen und Schmerzen gelindert werden [17–19]. Gleichzeitig hilft das Gurgeln dabei, Bakterien, Viren und Allergene aus dem Rachenraum zu entfernen [17, 18]. Die Zubereitung ist dabei unkompliziert und schnell erledigt.
Für die Lösung benötigen Sie lediglich ¼ bis ½ Teelöffel Salz, das Sie in 240 ml warmem Wasser auflösen [14, 17]. Das warme Wasser sorgt nicht nur für ein angenehmes Gefühl im gereizten Hals, sondern hilft auch, das Salz vollständig zu lösen. Gurgeln Sie die Mischung im hinteren Bereich des Rachens und spucken Sie sie anschließend aus – das Schlucken der Lösung sollte vermieden werden [17, 18]. Bei akuten Beschwerden kann diese Anwendung zwei- bis viermal täglich wiederholt werden [14].
"Salt has been scientifically proven to help draw water out of oral tissues, while creating a salt barrier that locks out water and harmful pathogens from getting back inside." – Adrian White, Health Writer [13]
Diese Methode ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet, sofern sie sicher gurgeln können [13]. Es ist allerdings wichtig, darauf zu achten, dass keine größeren Mengen Salzwasser verschluckt werden, da dies zu Dehydrierung und einem Anstieg des Blutdrucks führen kann [17, 18].
Zusätzlich zur Linderung von Erkältungssymptomen trägt das Gurgeln mit Salzwasser auch zur Mundhygiene bei. Es kann helfen, Plaque zu reduzieren, Zahnfleischentzündungen zu lindern und Aphten zu behandeln [17, 18].
4. Dampfinhalation
Die Dampfinhalation ist eine bewährte Methode, um eine verstopfte Nase zu befreien und Erkältungssymptome zu lindern. Der warme Dampf hilft, festsitzenden Schleim in der Nase und den Atemwegen zu lösen, sodass er leichter abfließen kann [16][18]. Gleichzeitig spendet die Feuchtigkeit Linderung bei gereiztem Nasengewebe und lässt geschwollene Blutgefäße in den Nebenhöhlen abschwellen [18]. Die Wärme fördert zudem die Durchblutung der Schleimhäute, was in der Anfangsphase einer Erkältung die Virusvermehrung hemmen kann [17].
Für die klassische Methode benötigen Sie lediglich eine große Schüssel mit heißem Wasser und ein Handtuch. Platzieren Sie das Handtuch über Ihrem Kopf und der Schüssel, um den Dampf einzufangen, und atmen Sie 5 bis 10 Minuten lang tief durch die Nase ein [17][18]. Achten Sie darauf, ausreichend Abstand zum heißen Wasser zu halten, besonders direkt nach dem Aufgießen, wenn der Dampf am heißesten ist [17][18]. Halten Sie Taschentücher bereit, da sich der Schleim durch die Behandlung schnell lösen kann [17]. Diese einfache Methode ergänzt hervorragend andere Hausmittel gegen Erkältungssymptome.
Die Wirkung lässt sich verstärken, indem Sie 2 Esslöffel Salz oder ein paar Tropfen ätherischer Öle in etwa 1 Liter heißem Wasser auflösen. Eukalyptusöl hilft, Schleim zu lösen, Thymianöl wirkt antibakteriell, und Pfefferminzöl beruhigt und unterstützt die Schleimlösung [17][18]. Alternativ können Sie auch eine heiße Dusche nehmen oder einen Luftbefeuchter verwenden, falls Ihnen die Schüssel-Methode nicht zusagt [18].
Sicherheitshinweise
Testen Sie die Dampftemperatur vorsichtig, bevor Sie sich über die Schüssel beugen. Ist der Dampf zu heiß, heben Sie das Handtuch kurz an, um etwas kühlere Raumluft einzuatmen [18]. Dampfbehandlungen sollten bei Fieber vermieden werden [17]. Schwangere und Personen mit Bluthochdruck sollten auf Öle wie Thymian oder Rosmarin verzichten, da diese den Blutdruck beeinflussen können [18].
| Zusatz | Hauptwirkung |
|---|---|
| Salz | Reduziert Schwellungen und löst Schleim [18] |
| Eukalyptusöl | Befreit die Atemwege durch schleimlösende Eigenschaften [18] |
| Thymianöl | Wirkt antibakteriell und antiseptisch [18] |
| Pfefferminze | Beruhigt und unterstützt die Schleimlösung [18] |
5. Vitamin C
Vitamin C ist nicht nur ein altbewährtes Hausmittel, sondern auch ein wichtiger Unterstützer des Immunsystems. Es schützt die Zellen vor freien Radikalen, fördert die Kollagenbildung und beschleunigt die Wundheilung [27, 31]. Für Männer liegt die empfohlene Tagesdosis bei 90 mg, für Frauen bei 75 mg [23]. Interessanterweise kann eine regelmäßige Einnahme von Vitamin C vor dem Auftreten von Erkältungssymptomen die Krankheitsdauer verkürzen – bei Erwachsenen um etwa 8 % und bei Kindern sogar um 14 % [23]. Allerdings zeigt Vitamin C keine Wirkung, wenn es erst nach Beginn der Symptome eingenommen wird [30, 33]. Eine ausgewogene Ernährung ist daher der Schlüssel, um den Bedarf an Vitamin C zu decken.
Zu den besten Quellen gehören frisches Obst und Gemüse. Rote Paprika und Zitrusfrüchte liefern reichlich Vitamin C, ebenso wie heimische Superfoods wie Hagebutten (ca. 426 mg pro 100 g) und schwarze Johannisbeeren (etwa 102 mg pro halber Tasse) [27, 28]. Besonders im Winter sind Grünkohl (80–93 mg pro Tasse), Brokkoli (ca. 80 mg pro Tasse) und Rosenkohl (etwa 75 mg pro Tasse) hervorragende Optionen [27, 28].
Ein wichtiger Hinweis: Vitamin C ist empfindlich gegenüber Hitze. Um den Nährstoffgehalt zu erhalten, sollten Obst und Gemüse möglichst roh oder nur leicht gedünstet konsumiert werden [19]. Überschüssiges Vitamin C wird innerhalb weniger Stunden vom Körper ausgeschieden [21]. Während einer Erkältung können Sie bedenkenlos 1.000 bis 2.000 mg täglich einnehmen – die sichere Obergrenze liegt bei 2.000 mg pro Tag. Höhere Dosen könnten jedoch Nebenwirkungen wie Durchfall oder Nierensteine auslösen [32, 33].
"We know that vitamin C does help your immune system function well. It helps with wound healing, helps with even collagen and joint protection, and even some tendon protection." – Dr. Jesse Bracamonte, Family Physician, Mayo Clinic [22]
Kombinieren Sie vitamin-C-reiche Lebensmittel mit pflanzlichen Eisenquellen wie Linsen, um die Aufnahme zu optimieren. Im Winter sind Sanddornsaft, Zitrusfrüchte und Grünkohl hervorragende Begleiter, um Ihr Immunsystem fit zu halten.
6. Ingwer
Ingwer ist nicht nur für seinen hohen Gehalt an Vitamin C bekannt, sondern bietet auch zusätzliche Vorteile, die das Immunsystem bei einer Erkältung unterstützen können. Dank seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften hilft Ingwer, den Körper bei der Abwehr von Infektionen zu stärken [24][25]. Besonders hilfreich ist das enthaltene Gingerol, das die Atemwege entspannt und trockenen Husten lindert [15]. Darüber hinaus kann Ingwer bei Halsschmerzen, Muskelschmerzen und Übelkeit – häufigen Begleiterscheinungen einer Erkältung – wohltuend wirken [25].
"Ginger has antioxidant, anti-inflammatory, and antimicrobial properties. It may help relieve a dry or asthmatic cough because of its anti-inflammatory compounds acting to relax the smooth muscles in your airways." – Dr. Venus Ramos, M.D. [15]
Die Zubereitung eines wohltuenden Ingwertees ist denkbar einfach: Schälen Sie eine frische Ingwerwurzel, schneiden Sie sie in dünne Scheiben und übergießen Sie diese mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee mindestens 10 Minuten ziehen, damit die wichtigen Inhaltsstoffe freigesetzt werden [24]. Für zusätzlichen Geschmack und eine stärkere Wirkung können Sie Honig und Zitrone hinzufügen. Achten Sie jedoch darauf, den Honig erst hinzuzugeben, wenn das Wasser auf unter 70 °C abgekühlt ist, um die wertvollen Nährstoffe des Honigs zu bewahren [26]. Trinken Sie den Tee lauwarm, da zu heißer Tee die Stimmbänder reizen und Heiserkeit verschlimmern kann [24].
Ingwer gilt für Erwachsene als sicher, wenn er in Maßen konsumiert wird. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3–4 g, was etwa ½ Teelöffel Ingwerpulver oder 1 Teelöffel frisch geriebenem Ingwer entspricht [27][29]. Höhere Mengen können jedoch Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Magenbeschwerden oder ein brennendes Gefühl im Mund verursachen [27][29]. Personen, die blutverdünnende Medikamente wie Warfarin einnehmen, sollten besonders achtsam sein, da Ingwer die Blutgerinnung beeinflussen kann [27][28].
Wichtig: Ingwer ist nicht für Kinder unter 2 Jahren geeignet. Bei Kindern unter 12 Monaten sollte zudem auf Honig-Ingwer-Mischungen verzichtet werden, da Honig ein Botulismusrisiko birgt [25][29]. Schwangere sollten maximal 1 Gramm Ingwer pro Tag konsumieren [29]. Falls Sie unter Gallensteinen, starkem Sodbrennen oder Magengeschwüren leiden, sprechen Sie vor der regelmäßigen Einnahme von Ingwer mit einem Arzt [27]. Im nächsten Abschnitt stellen wir weitere bewährte Hausmittel gegen Erkältung vor.
7. Warme Fußbäder
Ein warmes Fußbad kann, ähnlich wie Ingwer, den Körper auf natürliche Weise unterstützen – es regt die Durchblutung an und aktiviert Reflexzonen. Dieses Hausmittel ist besonders hilfreich, wenn sich eine Erkältung ankündigt, vor allem bei Frösteln oder kalten Füßen[20]. Durch die Reflexwirkung zwischen den Füßen und dem Rachen wird die Durchblutung in den Schleimhäuten von Nase und Rachen angeregt. Das erleichtert den Schleimtransport und stärkt die Abwehrkräfte. Gleichzeitig fördern die erweiterten Kapillargefäße im gesamten Körper das Immunsystem[29,41,42].
Für ein optimales Fußbad starten Sie mit Wasser, das eine Temperatur von 33–37 °C hat. Fügen Sie nach und nach heißes Wasser hinzu, bis die Temperatur 37–42 °C erreicht. Tauchen Sie Ihre Füße für 10–20 Minuten ein. Um die Wirkung zu verstärken, können Sie gemahlene Senfsamen oder Thymian hinzufügen. Nach dem Bad spülen Sie Ihre Füße kurz mit kaltem Wasser ab und gönnen sich anschließend 20 Minuten Ruhe[41,42].
Hinweis: Vermeiden Sie warme Fußbäder, wenn Sie Fieber, Herz- oder Durchblutungsstörungen, Diabetes, offene Wunden oder Hautinfektionen haben. Testen Sie die Wassertemperatur immer sorgfältig, um Verbrühungen zu vermeiden[41,43,44].
8. Hühnersuppe
Hühnersuppe ist ein bewährtes Mittel, um Erkältungssymptome zu lindern. Studien belegen, dass sie den Schleimfluss besser anregt als andere heiße Getränke, wodurch der Körper Erkältungsviren schneller loswerden kann [30]. Das in Hühnerfleisch enthaltene Cystein hilft dabei, festsitzenden Schleim zu lösen [30]. Diese Wirkung wird durch die Kombination der Inhaltsstoffe der Suppe verstärkt.
Die warme Brühe versorgt den Körper mit Flüssigkeit, verdünnt den Schleim und schützt vor Dehydration [31][32]. Zusätzlich liefert Wurzelgemüse wie Pastinaken Kalium, ein Mineral, das bei Erkältungen oft verloren geht [30]. Wenn die Hühnerknochen über mehrere Stunden ausgekocht werden, gelangen wertvolle Mineralstoffe wie Zink, Kalzium, Phosphor und Magnesium in die Brühe [32].
„Das Protein in der Suppe liefert die Bausteine für die Produktion von Antikörpern, die das Immunsystem zur Bekämpfung von Atemwegsinfektionen benötigt." – Toby Amidor, M.S., R.D., C.D.N. [32]
Für eine stärkere Wirkung können Sie Zutaten wie Knoblauch, schwarzen Pfeffer, Karotten und Zwiebeln hinzufügen. Diese verstärken die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften der Suppe [30][32]. Auch das Einatmen des aufsteigenden Dampfes kann helfen, die Nasenwege freizumachen [31][32].
Seit dem 12. Jahrhundert wird Hühnersuppe als Heilmittel bei Erkältungen geschätzt [31][32]. Sie ist nicht nur leicht verdaulich, sondern auch reich an Nährstoffen – eine ideale Mahlzeit, wenn der Appetit nachlässt [32].
Fazit
Die hier vorgestellten 8 Hausmittel – Honig, ausreichend Flüssigkeit, Salzwasser, Dampfinhalation, Vitamin C, Ingwer, warme Fußbäder und Hühnersuppe – können Erkältungssymptome auf natürliche Weise lindern. Im Gegensatz zu Medikamenten, die oft nur Symptome überdecken, unterstützen diese Methoden den Körper dabei, sich selbst zu regenerieren. Viele dieser Mittel lassen sich außerdem kombinieren: Zum Beispiel können Sie Honig und Zitrone in einen Ingwertee geben, um gleichzeitig Husten, Halsschmerzen und Übelkeit zu bekämpfen [2].
Da es keine direkte Heilung für Erkältungsviren gibt, zielen diese Ansätze darauf ab, die Beschwerden zu mildern [1]. Ein Hinweis: Honig sollte nicht an Kinder unter einem Jahr verabreicht werden [2].
Auch wenn Hausmittel hilfreich sind, ist es wichtig, den Krankheitsverlauf im Auge zu behalten. Wann ist ein Arztbesuch notwendig? Sie sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn Symptome länger als 10 Tage anhalten, Fieber über 4 Tage bestehen bleibt, Atemnot oder Brustschmerzen auftreten oder sich die Beschwerden nach einer kurzen Besserung wieder verschlechtern [33]. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten bereits bei ersten Anzeichen von Symptomen einen Arzt konsultieren [33].
Ruhe und Wärme spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, da sie dem Körper helfen, sich auf die Abwehrkräfte zu konzentrieren [3][5]. Mit diesen natürlichen Methoden und etwas Geduld können Sie den Heilungsprozess unterstützen – eine wertvolle Ergänzung zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil.
FAQs
Wie kann ich Honig nutzen, um Erkältungssymptome zu lindern?
Honig ist seit langem ein beliebtes Hausmittel gegen Husten und Halsschmerzen. Erwachsene und Kinder ab einem Jahr können täglich ½ bis 1 Teelöffel (etwa 2,5–5 ml) Honig pur einnehmen oder ihn in ein warmes Getränk wie Tee oder Zitronen-Ingwer-Wasser rühren. Die Wärme des Getränks beruhigt die Schleimhäute, während der Honig eine schützende, leicht antimikrobielle Schicht bildet, die den Hustenreiz lindern kann.
Wichtiger Hinweis: Honig darf niemals an Kinder unter einem Jahr gegeben werden, da dies ein Risiko für Botulismus darstellen kann. Für ältere Kinder und Erwachsene ist Honig jedoch eine sichere und natürliche Alternative zu herkömmlichen Hustenmitteln. Wer die Wirkung verstärken möchte, kann Honig mit weiteren Hausmitteln kombinieren, wie etwa Dampfinhalationen oder einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, um die Genesung zusätzlich zu fördern.
Wie hilft Ingwer bei Erkältungen und wie bereitet man ihn zu?
Ingwer gilt als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen, dank seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Die enthaltenen Wirkstoffe wie Gingerol und Shogaol stärken das Immunsystem, lindern Beschwerden wie Halsschmerzen, Husten und verstopfte Nasen und wirken gegen Bakterien und Viren. So unterstützt Ingwer auf natürliche Weise die Genesung.
Ein Ingwertee ist schnell zubereitet: Schälen Sie ein etwa 1–2 cm großes Stück frische Ingwerwurzel, schneiden Sie es in dünne Scheiben und übergießen Sie diese in einer Tasse (ca. 250 ml) mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee rund 10 Minuten ziehen. Für einen angenehmeren Geschmack und zusätzliche beruhigende Effekte können Sie einen Teelöffel Honig hinzufügen. Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Stück Zimt verstärken die Wirkung und verleihen dem Tee eine besondere Note. Dieses wohltuende Getränk kann mehrmals täglich frisch zubereitet oder leicht erwärmt getrunken werden, um Erkältungssymptome zu lindern.
Wann sollte ich bei Erkältungssymptomen einen Arzt aufsuchen?
Auch wenn Hausmittel wie Kräutertees, Dampfinhalationen oder Honig oft bei Erkältungen helfen können, gibt es Situationen, in denen ein Arztbesuch unverzichtbar ist. Sie sollten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, wenn:
- Ihre Symptome länger als 1–2 Wochen anhalten oder sich deutlich verschlimmern.
- Sie hohes Fieber (≥ 38,5 °C), Atemprobleme oder starke Schmerzen in der Brust oder im Kopf haben.
- Ein anhaltender, produktiver Husten mit gelb-grünlichem Auswurf oder Schmerzen in den Ohren bzw. Nebenhöhlen auftritt, da dies auf eine bakterielle Infektion hindeuten könnte.
Besondere Vorsicht ist bei Risikogruppen geboten, wie älteren Menschen, Schwangeren, Kleinkindern unter 3 Jahren oder Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Herz- und Lungenleiden. Falls Unsicherheiten bestehen oder Nebenwirkungen durch selbst angewandte Mittel auftreten, sollten Sie ebenfalls einen Arzt konsultieren. Denken Sie daran: Hausmittel können eine ärztliche Diagnose und Behandlung nicht ersetzen.
Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben im jeweiligen Shop. Vitalityfit erhält bei einigen Links eine Provision – für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.










