
Fake-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel: So erkennen Sie unseriöse Angebote
Gefälschte Werbung für Nahrungsergänzungsmittel ist gefährlich und oft schwer zu erkennen. Betrüger nutzen Deepfake-Videos, falsche Gesundheitsversprechen und gefälschte Logos, um Vertrauen zu erwecken. Häufig werden Produkte mit nicht deklarierten Arzneistoffen beworben, die erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Besonders problematisch: Manche Anzeigen raten, wichtige Medikamente durch Nahrungsergänzungsmittel zu ersetzen.
So schützen Sie sich:
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Achten Sie auf unrealistische Versprechen wie „10 kg in 2 Wochen abnehmen“.
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Überprüfen Sie Impressum, Prüfsiegel und Zahlungsoptionen.
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Kaufen Sie nur bei zertifizierten Apotheken mit EU-Sicherheitslogo.
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Hinterfragen Sie übertriebene Bewertungen und verdächtige Webseiten.
Fakten:
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77 % der Verbraucher nutzen Nahrungsergänzungsmittel.
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80 % der getesteten Webseiten boten nicht verkehrsfähige Produkte an.
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Gefährliche Rückrufe: Produkte wie „VitalityXtra“ enthielten nicht deklarierte Wirkstoffe.
Bleiben Sie aufmerksam, um Betrug und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Die dreisten Lügen der Supplement-Influencer
Gängige Taktiken in der Fake-Werbung
Betrüger greifen zu verschiedenen Tricks, um gefälschte Nahrungsergänzungsmittel glaubwürdig wirken zu lassen. Zu den häufigsten Methoden gehören gefälschte Promi-Empfehlungen, irreführende Gesundheitsversprechen und der Missbrauch offizieller Logos. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf diese Täuschungsmanöver.
Gefälschte Promi-Empfehlungen
Eine beliebte Methode ist der Einsatz von KI-generierten Deepfake-Videos, in denen angebliche Prominente Nahrungsergänzungsmittel anpreisen. Beispiele aus Oktober 2024 zeigen, wie Betrüger solche Videos nutzen, um ihre Produkte zu bewerben [1][4]. Häufig wird dabei auf bekannte TV-Shows Bezug genommen, um den Eindruck von Erfolg und Seriosität zu erwecken [1]. Besonders Personen über 45 Jahre werden gezielt mit solchen Werbungen angesprochen, wie eine österreichische Studie aus Ende 2025 belegt [1][4].
Um solche Fälschungen zu erkennen, sollten Sie auf Details achten: Unnatürliche Lippenbewegungen oder eine nicht synchronisierte Tonspur können ein Hinweis auf KI-Manipulationen sein [1].
Irreführende Versprechen und Fake-News
Gefälschte Anzeigen erscheinen oft als vermeintlich seriöse Nachrichtenartikel in erfundenen Magazinen oder als gesponserte Inhalte in Apps bekannter Nachrichtensender wie ntv, Welt oder Focus [1]. Diese Anzeigen versprechen unrealistische Ergebnisse, etwa „10 kg in 2 Wochen abnehmen" – Aussagen, die rechtlich nicht erlaubt sind [1][7]. Nahrungsergänzungsmittel sind gesetzlich als Lebensmittel eingestuft und dürfen keine Heilversprechen machen [7][9].
Ein weiteres Warnsignal ist die URL der Webseite: Fake-News-Artikel nutzen oft Adressen, die nicht zur offiziellen Domain des angeblichen Nachrichtenportals passen [6]. Betrüger erfinden zudem häufig angebliche wissenschaftliche Studien von europäischen Universitäten oder fiktiven Forschungsinstituten, um ihren Behauptungen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben [1].
Versteckte Arzneistoffe in Nahrungsergänzungsmitteln
Eine besonders gefährliche Praxis ist das Beimischen nicht deklarierter, verschreibungspflichtiger Wirkstoffe. Im November 2024 rief die US-amerikanische FDA die Produkte „VitalityXtra" und „PeakMax-Kapseln" zurück, da sie die unzulässigen Wirkstoffe Sildenafil (zur Behandlung von Potenzstörungen) und Diclofenac (ein Schmerzmittel) enthielten [5]. Diese Substanzen können schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen, insbesondere bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Hinweis: Die genannten Produkte stammen von einem US-amerikanischen Anbieter und stehen in keiner Verbindung zu Vitalityfit. Vitalityfit ist ein deutsches Preisvergleichsportal, das keine eigenen Produkte verkauft oder herstellt. Alle auf der Plattform gelisteten Apotheken sind beim BfArM registriert und tragen das EU-Sicherheitslogo.
Zusätzlich missbrauchen Betrüger häufig offizielle Logos von Behörden wie dem BfArM, dem Bundesgesundheitsministerium oder der Charité, um eine angeblich „geprüfte“ Qualität vorzutäuschen [1][4]. Die Verbraucherzentrale warnte im Januar 2026 vor gefälschten „BfArM-geprüft“-Siegeln auf Abnehm-Patches [1]. In einer Stellungnahme betont die Verbraucherzentrale:
„Deutsche Behörden empfehlen oder ‚sponsern‘ niemals spezielle Produkte, weder Nahrungsergänzungsmittel noch Arzneimittel oder Medizinprodukte." [1]
Seriöse Prüfsiegel sollten immer direkt zur offiziellen Datenbank verlinken [6].
Warnzeichen für betrügerische Angebote
Warnzeichen sind entscheidend, um unseriöse Nahrungsergänzungsmittel zu erkennen und sich vor Fehlkäufen oder gesundheitlichen Risiken zu schützen. Hier sind konkrete Hinweise, die Ihnen helfen, fragwürdige Angebote sofort zu entlarven.
Unrealistische Gesundheitsversprechen
Wenn ein Nahrungsergänzungsmittel behauptet, Krankheiten heilen, vorbeugen oder behandeln zu können, ist das illegal und ein eindeutiges Warnsignal [7]. Ebenso sind konkrete Versprechen wie „5 Kilogramm in 2 Wochen verlieren" nach EU-Recht nicht zulässig [7].
Zulässig sind nur von der EU geprüfte „Health Claims", die sich auf normale Körperfunktionen beziehen. Ein Beispiel:
„Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei" [8]
Seien Sie besonders skeptisch bei Versprechen über angebliche „Forschungsdurchbrüche" oder „Wundermittel", die chronische Beschwerden wie Arthritis oder Bluthochdruck in wenigen Tagen lösen sollen [1]. Eine Umfrage ergab, dass 24 % der Verbraucher Nahrungsergänzungsmittel fälschlicherweise als eine Art „Naturmedizin" ansehen [2]. Genau dieses Missverständnis wird von Betrügern gezielt ausgenutzt.
Fehlende Firmeninformationen
Ein unvollständiges Impressum – ohne physische Adresse, Geschäftsführer, gültige E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Handelsregisternummer – deutet auf mangelnde Transparenz hin [6]. Betrüger versuchen oft, mit deutschen Flaggen, „.de"-Domains oder Städtenamen wie „-berlin.de" einen deutschen Firmensitz vorzutäuschen. Die tatsächliche Adresse lässt sich jedoch nur über ein vollständiges Impressum verifizieren [6].
Besonders verdächtig: Wenn das Impressum als nicht anklickbares Bild eingebunden ist, wird die Überprüfung durch Suchmaschinen erschwert [6]. Ein weiteres Alarmsignal sind gefälschte Prüfsiegel. Logos von Behörden wie dem BfArM oder dem Bundesgesundheitsministerium auf Produktwerbung sind immer Fälschungen [1][6]. Seriöse Qualitätssiegel, etwa von TÜV oder Trusted Shops, sollten anklickbar sein und direkt zur Zertifikatsdatenbank führen [6].
Drucktaktiken und versteckte Kosten
Sätze wie „fast ausverkauft" oder „Rabatt nur heute gültig" sollen zu spontanen Käufen verleiten und verhindern, dass Preise kritisch verglichen werden [6]. Besonders tückisch sind Abo-Fallen, die als einmalige Testlieferung getarnt sind, aber in langfristige und teure Verträge münden [6][9].
Im September 2023 warnten Verbraucherschützer vor den Marken „Hirschberger NaturRat" und „Mönchshofer AG", die von der Schweizer Bonafair AG betrieben werden. Diese Unternehmen setzten auf aggressive Telefonwerbung, um vor allem ältere Menschen in teure Abonnements für Nahrungsergänzungsmittel zu drängen, indem sie Ängste um die Gesundheit ausnutzten [3].
Ein weiteres Warnsignal sind fehlende Zahlungsoptionen. Shops, die ausschließlich Vorkasse verlangen, bergen ein hohes Risiko für Betrug [6]. Auch übertrieben positive Bewertungen mit angeblichen „Wunderheilungen" sind verdächtig. Glaubwürdige Kundenmeinungen enthalten auch kritische oder neutrale Bewertungen, nicht nur überschwängliches Lob.
Beispiele für gefährliche Produkte
Diese Fälle verdeutlichen die Risiken, die von unseriösen Nahrungsergänzungsmitteln ausgehen können. Sie unterstreichen, wie wichtig es ist, auf die zuvor beschriebenen Warnzeichen zu achten.
Zurückgerufene Produkte: VitalityXtra und PeakMax-Kapseln
Im November 2024 warnte die FDA in den USA vor den Produkten VitalityXtra und PeakMax-Kapseln (Charge 230811, Verfallsdatum 11.08.2025) des Herstellers Vitality Vita. Laboruntersuchungen ergaben, dass diese vermeintlich „natürlichen“ Kapseln nicht deklarierte Arzneistoffe enthielten, darunter Sildenafil. Dieser Wirkstoff kann in Kombination mit anderen Medikamenten gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen.
Wichtige Klarstellung: Diese Produkte stammen von einem US-amerikanischen Anbieter und haben keinerlei Verbindung zu Vitalityfit. Vitalityfit ist ein deutsches Preisvergleichsportal, das keine eigenen Produkte verkauft oder Nahrungsergänzungsmittel herstellt. Alle auf der Plattform gelisteten Apotheken sind beim BfArM registriert und tragen das EU-Sicherheitslogo.
Ein weiteres Beispiel ereignete sich im Dezember 2025, als die Firma StuffbyNainax LLC alle Chargen ihres Produkts „MR.7 SUPER 70000" zurückrufen musste. Grund dafür waren nicht deklarierte Wirkstoffe, die von der FDA nachgewiesen wurden. Im selben Zeitraum, im November 2025, warnte das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz vor dem Potenzmittel „Black Horse", das Tadalafil in einer vierfachen Überdosierung enthielt – weit über der erlaubten medizinischen Dosis [5].
Solche Fälle sind typische Beispiele für betrügerische Angebote, doch es gibt noch weitere bekannte Vorfälle, die Verbraucher alarmieren sollten.
Weitere bekannte Betrugsfälle: Slimysol, Diaform Rx und gefälschte GLP-1-Pflaster
Produkte wie Slimysol und Diaform Rx sind weitere Beispiele für Täuschung. Sie wurden mit Hilfe von KI-generierten Deepfake-Videos und gefälschten Interviews mit Prominenten wie Eckart von Hirschhausen, Markus Lanz und Barbara Schöneberger beworben [1]. Besonders problematisch: Im Fall von Diaform Rx wurden Verbraucher aufgefordert, ihre verschriebenen Diabetes-Medikamente abzusetzen und stattdessen das Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Dies birgt erhebliche gesundheitliche Risiken [1].
Auch gefälschte GLP-1-Pflaster wie „SMGT-GLP-1", „Metaglutide" oder „Rekulo GLP-1" stellen eine Gefahr dar. Diese Produkte imitieren echte Arzneimittel wie Ozempic, enthalten jedoch entweder unwirksame oder sogar gefährliche Substanzen [1]. Häufig wird dabei das Logo des BfArM, von Swissmedic oder des Bundesgesundheitsministeriums missbraucht, um eine Zulassung vorzutäuschen [1].
Im Januar 2026 rief die FDA das Produkt „Modern Warrior Ready / Body Repair Plan" zurück, nachdem nicht deklarierte Wirkstoffe wie 1,4-DMAA, Aniracetam und Tianeptine entdeckt wurden [5]. Gleichzeitig warnten deutsche, luxemburgische und belgische Behörden vor dem „Slinmy / Slimmy Herbal Tea Drink Original" (Charge 6801). Dieser Tee enthielt Danthron, eine Substanz, die als krebserregend und erbgutschädigend gilt [5].
So kaufen Sie Nahrungsergänzungsmittel sicher
Angesichts der beschriebenen Risiken stellt sich die Frage: Wie können Verbraucher seriöse Angebote erkennen und Betrug vermeiden? Mit den folgenden Tipps treffen Sie sicherere Kaufentscheidungen und schützen sich vor unseriösen Anbietern.
Anbieter-Informationen und Produktangaben überprüfen
Ein vertrauenswürdiger Online-Shop muss ein vollständiges Impressum vorweisen, das eine physische Adresse, den Namen des Geschäftsführers und die Handelsregisternummer enthält. In Deutschland und der EU gelten hierfür strenge Vorschriften [6]. Nutzen Sie den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale, um herauszufinden, ob ein Anbieter bereits als betrügerisch gemeldet wurde [6].
Seien Sie skeptisch bei Gesundheitsversprechen wie „heilt Diabetes“ – solche Aussagen sind nicht nur unzulässig, sondern auch ein eindeutiges Warnsignal [1][7]. Achten Sie zudem auf auffällige Bewertungen: Eine plötzliche Flut von 5-Sterne-Bewertungen oder überzogene „Wunderheilungen“ können auf manipulierte Rezensionen hinweisen. Seit Mai 2022 müssen Online-Shops in der EU offenlegen, wie sie die Echtheit von Kundenbewertungen sicherstellen [8][10].
„Deutsche Behörden empfehlen oder ‚sponsern‘ niemals spezielle Produkte, weder Nahrungsergänzungsmittel noch Arzneimittel oder Medizinprodukte." – Verbraucherzentrale [1]
Neben den Produktangaben ist auch die Herkunft des Anbieters ein wichtiger Faktor.
Bei zertifizierten deutschen Apotheken kaufen
Vertrauenswürdige Online-Apotheken in der EU tragen das EU-Sicherheitslogo: ein weißes Kreuz auf grünem Hintergrund mit dem Hinweis „Zur Überprüfung der Legalität dieser Website hier klicken“ [6]. Ein Klick auf das Logo führt Sie direkt zum offiziellen BfArM-Register, wo Sie die Legitimität der Apotheke überprüfen können [6]. Zusätzlich können Sie das Versandapothekenregister des BfArM nutzen, um sicherzugehen, dass es sich um eine seriöse Apotheke handelt [6].
Meiden Sie Anbieter, die ausschließlich Vorkasse verlangen oder Rücksendeadressen außerhalb der EU angeben [6]. Ein Beispiel für unseriöses Verhalten: Im März 2025 wurde die Firma GF Naturprodukte UG von der Verbraucherzentrale Sachsen verklagt, da sie mit einer „Geld-zurück-Garantie“ warb, ohne die genauen Bedingungen offenzulegen [6].
Ein weiterer nützlicher Schritt ist die Verwendung geprüfter Preisvergleichsplattformen.
Geprüfte Preisvergleichsplattformen nutzen
Preisvergleichsportale können Ihnen helfen, sichere Bezugsquellen zu finden – vorausgesetzt, sie listen ausschließlich beim BfArM registrierte deutsche Apotheken. Eine Plattform wie Vitalityfit führt nur Apotheken, die beim BfArM registriert sind, was Transparenz und Sicherheit gewährleistet. Wichtig: Vitalityfit verkauft keine eigenen Produkte und produziert selbst keine Nahrungsergänzungsmittel. Alle gelisteten Apotheken tragen das EU-Sicherheitslogo.
Rund 89 % der Verbraucher, die Apothekenprodukte online bestellen, nutzen die Website der Apotheke als Hauptinformationsquelle [6]. Durch Plattformen, die nur verifizierte Anbieter anzeigen, können Sie sicher sein, bei vertrauenswürdigen Quellen zu kaufen, während Sie gleichzeitig von transparenten Preisen profitieren.
Fazit
Die Analyse zeigt deutlich: Wer aufmerksam bleibt, kann Risiken beim Online-Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln erheblich reduzieren. Diese Käufe bergen oft Gefahren wie versteckte Arzneistoffe oder betrügerische Anbieter. Doch mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich effektiv schützen. Ein Blick ins Impressum ist unerlässlich – achten Sie auf vollständige Angaben wie eine physische Adresse und Handelsregisternummer. Seien Sie besonders kritisch bei Gesundheitsversprechen wie „heilt Diabetes“. Solche Aussagen sind nicht nur illegal, sondern auch ein klares Warnsignal [7].
Indem Sie unrealistische Versprechen, fehlende Firmeninformationen und aggressive Verkaufsstrategien hinterfragen, schützen Sie sich vor unseriösen Angeboten. Kaufen Sie ausschließlich bei zertifizierten deutschen Apotheken, und lassen Sie sich vor der Einnahme hochdosierter Präparate von einem Facharzt beraten. Wichtig zu wissen: Deutsche Behörden empfehlen niemals bestimmte Produkte – jede gegenteilige Behauptung ist ein eindeutiger Betrugsversuch [1].
Ihre Gesundheit sollte immer oberste Priorität haben. Behörden fanden bei fast 80 % der überprüften Websites Nahrungsergänzungsmittel, die nicht verkehrsfähig waren [3]. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, auf geprüfte und vertrauenswürdige Quellen zu setzen. Wer informiert bleibt und die genannten Warnzeichen kennt, minimiert Risiken und trifft sichere Entscheidungen beim Kauf solcher Produkte.
FAQs
Wie kann ich gefälschte Promi-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel erkennen?
Gefälschte Promi-Werbung lässt sich oft an bestimmten Merkmalen erkennen. Zum Beispiel tauchen häufig erfundene Zeitschriften oder manipulierte Artikel auf, die dazu dienen, Produkte zu bewerben. Auch der Einsatz von KI-generierten Bildern oder Videos, die täuschend echt wirken, ist ein gängiges Mittel. Ein weiteres klares Warnsignal ist das Fehlen einer offiziellen Zustimmung des Prominenten oder die unrechtmäßige Verwendung von Behörden-Logos, wie etwa das des BfArM.
Wenn Ihnen solche Anzeichen auffallen, ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie sich die Zeit, das Angebot sorgfältig zu prüfen. Seriöse Anbieter setzen auf Transparenz und verzichten auf irreführende Werbemethoden.
Wie erkenne ich unseriöse Angebote bei Nahrungsergänzungsmitteln?
Es gibt einige klare Hinweise, die auf zweifelhafte Angebote bei Nahrungsergänzungsmitteln hindeuten. Typisch sind etwa Werbungen mit Prominenten, die ohne deren Zustimmung genutzt werden, oder unrealistische Versprechen wie „schneller Gewichtsverlust“ oder „Heilung chronischer Krankheiten“. Auch wenn wichtige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Dosierungsangaben fehlen oder unklar sind, sollten Sie skeptisch sein.
Ein weiteres Warnsignal sind gefälschte Zertifikate oder Qualitätssiegel, ebenso wie die unrechtmäßige Nutzung von Behördenlogos. Seien Sie zudem vorsichtig bei Produkten, die mit extrem niedrigen Preisen oder zeitlich begrenzten Rabatten locken – solche Taktiken zielen oft darauf ab, einen schnellen und unüberlegten Kauf zu provozieren.
Wenn Ihnen ein Angebot verdächtig vorkommt, ist es besser, auf den Kauf zu verzichten. Im Zweifel können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden, um das Angebot prüfen zu lassen. Ihre Gesundheit sollte stets an erster Stelle stehen.
Wie erkenne ich, ob ein Online-Shop für Nahrungsergänzungsmittel seriös ist?
Wenn Sie sicherstellen möchten, dass ein Online-Shop vertrauenswürdig ist, sollten Sie auf einige Punkte besonders achten:
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EU-Sicherheitslogo und Registrierung: Seriöse Shops bieten nur Produkte an, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert sind und das EU-Sicherheitslogo tragen. Fehlt diese Kennzeichnung, sollten Sie skeptisch sein.
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Klare Produktinformationen: Verlässliche Anbieter geben detaillierte Angaben zu Inhaltsstoffen, Dosierungen und möglichen Nebenwirkungen. Shops, die nur vage Versprechungen machen oder auf angeblich "exklusive" Wirkstoffe setzen, ohne diese zu erklären, sind mit Vorsicht zu genießen.
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Echte Kundenbewertungen: Überprüfen Sie die Bewertungen genau. Wenn ein Shop ausschließlich positive Rezensionen hat oder in kurzer Zeit viele 5-Sterne-Bewertungen erhält, könnte etwas nicht stimmen.
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Impressum und Rückgaberecht: Ein vollständiges Impressum mit Kontaktinformationen sowie ein klar definiertes Rückgaberecht sind ein Muss. Anbieter mit Rücksendeadressen im Ausland könnten unseriös sein und hohe Rücksendekosten verursachen.
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Kritischer Blick auf Werbeaussagen: Übertriebene Versprechen wie "Wundermittel" oder Werbung mit Prominenten sollten Sie stutzig machen. Diese Taktiken deuten oft auf fragwürdige Angebote hin.
Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie das Risiko deutlich verringern, auf unseriöse Shops hereinzufallen.
Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben im jeweiligen Shop. Vitalityfit erhält bei einigen Links eine Provision – für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.










